Weißwein

Corvey Exklusiv Rüdesheimer Berg Rottland Orleans

Altes Tröpfchen neu entdeckt
Der erste Orleans nach 80 Jahren aus Rüdesheim
Ein kleiner blinder Passagier war es , der hierzulande den Verlust der Rebenvielfalt einläutete: die Reblaus.
Sie reiste um das Jahr 1860 auf amerikanischen Reben mit in die Alte Welt. Den verzweifelten Winzern blieb damals nichts anderes übrig als die vielen verschiedenen, aber oft uralten Reben herrauszurupfen.
Die vor vielen Jahrzehnten begonnene Flurbereinigung machte den letzten historischen Weinbergen den Garaus. Dadurch sind zahlreiche alte Bestände vernichtet worden. So blieben von den rund 400 verschiedenen Weinsorten, die noch vor 150 Jahren in unseren Breitengraden üppig gediehen, knapp zwei Dutzend übrig.
Auch die Rebsorte Orleans galt seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts als verschwunden. Die bis dahin letzte bekannte Flasche des 20. Jahrhunderts hat man 1921 in Rüdesheim gekeltert.
Erst in den 80er und 90er Jahren gelang es Prof. H. Becker von Weinbauschule Geisenheim aus verwilderten Stöcken aufgelassener Terassen des Rüdesheimer Berges die Sorte neu zu züchten.
Der Johannisberger Winzer Gerhard Gietz vom Weingut Dr. Gietz legte daraus im Jahr 2004 auf 430m² seiner nicht Flurbereinigten, uralten, kleinen Terassen im Rüdesheimer Berg Rottland, einen Weinberg an. Er ahnte damals nicht, dass er damit Jahre später die Corveyer Weingeschichte bereichern würde.
Bei seinem Besuch im Weingut Dr. Gietz entdeckte Michael Rindermann auf der Weinkarte die seltene mittelalterliche Sorte. Er suchte schon lange für seine Weinproben zur Corveyer Weingeschichte nach einer alten Rebsorte, die den Weingeschmack des Mittelalters widerspiegelt.
Mit der Urrebe Orleans, die der Legende nach durch Karl den Großen an den Rhein gebracht und von Benediktiner- und Zisterziensermönchen angepflanzt wurde, ist er fündig geworden.
Jetzt kann das alte Tröpfchen wieder probiert werden.
Denn der rare Genuss ist ab sofort exklusiv im Corveyer Weinhaus erhältlich.

 

Edtiton Prinz Viktor Silvaner Classic

editon_silvaner_1Erfrischend spritzig entfaltet die Rebsorte Silvaner ihr fruchtiges Aromenspiel von Birne und Holunder. Dazu gesellen sich dezent Kräuteraromen von Basilikum und Minze.

Geniessen Sie die Kreativität aus Küche und Keller!

Zanderfilet in Silvaner-Senf-Sauce 4 Zanderfilets à 200 g Salz, frisch gemahlener weißer Pfeffer, Zitronensaft, Butter für die Form
100ml Silvaner
100ml süße Sahne
1 EL Creme Fraiche
2 Eigelb
1 EL Dijonsenf
1 EL Dill, fein geschnitten
1 EL Semmelbrösel
Filets waschen, trocknen, würzen und mit Zitronensaft beträufeln. Auflaufform mit Butter fetten, Filets einlegen und mit Wein begießen. Sahne, Creme Fraiche, Eigelb und Senf verrühren, mit den Gewürzen abschmecken und die Masse über die Filets gießen. Mit Semmelbröseln bestreuen und 15 – 20 Min. bei 200°C im Backofen goldbraun backen. Dazu passen Wildreis und frischer Sommersalat und natürlich unser Silvaner, der den Eigengeschmack dieser feinen Speise unterstreicht und hervorragend abrundet.

 

Weltkulturerbewein Grauer Burgunder Qualitätswein trocken

Der Graue Burgunder besitzt eine helle goldgelbe Farbe und gilt als würzigdelikater Wein. Die Traube stammt aus einer Zeit, in der von sortenreinen Weinen noch kaum die Rede war. Bereits in der nordfranzösischen Klosterund Kelterkultur des 14. Jahrhunderts bewährte sich die körperreiche Sorte Fromenteau nach Berichten sowohl aus Burgund als auch aus Paris. Heute ist er als Pinot Gris bekannt und erinnert im Duft an Birnen und Melonen sowie Anklänge von Honig.